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Für Medienschaffende

Tag des Weissen Stockes

Tag des Weissen Stockes 2018

Dieses Jahr stand der Internationale Tag des Weissen Stockes am 15. Oktober 2018 bei uns ganz unter dem Motto:

Verkehrssicherheit

Der Inhalt unseres Medienangebotes ist in drei Dokumente aufgeteilt, welche einzeln oder auch zusammen genutzt, verarbeitet und veröffentlicht werden konnten. Die Dokumente und qualitativ hochauflösliches Bildmaterial finden Sie gerne hier:

1. Einfache Top-Facts über die Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit sehbehinderten Personen («Wussten Sie schon...?») (PDF, 70 KB) Vorlesen 
für den raschen Einstieg ins Thema und garantierten Aha-Effekt für die Leser/innen.

2. Fachliche Dokumentation (PDF, 137 KB) Vorlesen
mit aktuellen Beispielen, Grundwissen über das Schweizerische Strassenverkehrsgesetz, die rasant steigende Verkehrssituation, Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden, Fahrlehrer/innen und L-Fahrer/innen etc.

3. Erlebnisbericht einer betroffenen Person (PDF, 27 KB) Vorlesen
aus der ICH-Perspektive – Adrienn Seifert steht sinnbildlich für viele blinde und sehbehinderte Menschen in der Schweiz, die mit Hilfe ihres Blindenführhundes, des weissen Stockes und der Leitlinien im öffentlichen Raum mobil und selbständig ihren Alltag meistern.

Zusätzliche regionale Strassenaktionen

Es wurden rund um den 15. Oktober 2018 in verschiedensten Regionen der Deutschschweiz Strassenvortritts-Aktionen durchgeführt. Wir testeten in Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei das Anhalteverhalten der Autofahrer/innen, wenn eine sehbehinderte Person mit dem weissen Stock am Strassenrand steht und diese überqueren will. Wer hält an? Wer kennt die gesetzliche Vortrittsregel?

 

Bildmaterial Tag des Weissen Stockes 2018

Hier haben wir hochauflösliches Bildmaterial zum TWS 2018.

TWS 2018_überqueren der StrasseAdrienn Seifert beim Überqueren
einer Strasse ohne Fussgängerstreifen


 

 

TWS 2018_PortraitPorträt Adrienn Seifert

 

 

 

 

TWS 2018_Postkarte Vorlesen

 

Postkarte TWS 2018:

 

 

 

 

TWS 2018_Flyer Vorlesen

 

Flyer TWS 2018:

 

AMD-Veranstaltungen

Öffentliche Infoveranstaltung in Schmerikon: Altersbedingte Makula-Degeneration AMD 

Sich helfen lassen – damit leben.

Am Mittwochabend, 26. September 2018 fand in Schmerikon im Hotel Seehof unsere kostenlose AMD-Veranstaltung statt.

Über 80 Gäste waren erschienen und verfolgten mit Interesse die Vorträge der Rapperswiler Augenärztin Dr. med. F. Meier-Gibbons und der Fachpersonen unserer Beratungsstelle SICHTBAR LINTH. Zudem gab es eine Hilfsmittel-Ausstellung, bei der optische und elektronische Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde ausprobiert werden konnten, welche auch rege genutzt wurde.

Die Veranstaltung war ein Erfolg - vielen herzlichen Dank allen Mitwirkenden!

 

Maulwurf Max

Ein Duft- und Fühlbuch für Kinder: Maulwurf Max

Maulwurf Max_01
Es ist ein wunderbares Beispiel für Inklusion. Denn dieses ausgesprochen innovative Buch vereint die Sinndimensionen Sehen, Riechen und Fühlen und ist dadurch auch für Kinder mit visuellen Einschränkungen zugänglich.

Das Duft- und Kinderbuch ist bei uns und im Buchhandel erhältlich.

In Zusammenarbeit mit dem Kinderbuch-Bestsellerautor Roger Rhyner („Geissbock Charly") ist ein neuartiges Buch entstanden, in welchem die jungen Leserinnen und Leser das Abenteuer von "Maulwurf Max" nicht nur lesen und ertasten, sondern auch riechen können. Die zusätzliche Brailleschrift ermöglicht es auch blinden und sehbehinderten Kindern, die spannende Geschichte zu verfolgen.

Zudem sensibilisiert es dabei auch die gut sehende Leserschaft auf die Bedingungen, Möglichkeiten und Einschränkungen von blinden und stark sehbehinderten Menschen in einnehmender spielerischer Form.

Hier und jetzt bestellen

Das Buch "Maulwurf Max" kostet 39.90 inkl. Versandkosten und kann hier bei uns unter max@blind.ch oder Tel. 044 317 90 00 bestellt werden.

Geben Sie an, wie viele Exemplare Sie gerne hätten, Ihre Telefonnummer und die Lieferadresse. Die Bestellung wird Ihnen so schnell wie möglich mit Einzahlungsschein zugeschickt.

Die Auflage dieses einmaligen Duft- und Fühlbuches ist limitiert, das Cover hat einen Samteinband, und die Geschichte ist auch in Blindenschrift zu lesen.

Zum Buch

Fühl- und Duftbuch Maulwurf MaxMax, der Maulwurf, lebt gemütlich und zufrieden in seinem Maulwurfhügel, als er auf der Suche nach Futter einen entsetzlichen Gestank wahrnimmt und kurz darauf von beissendem Rauch umgeben ist. Er weiss sofort, dass da jemand in grosser Gefahr sein könnte, und macht sich auf den Weg, um zu helfen. Und tatsächlich, der nahe gelegene Hühnerstall brennt ganz fürchterlich, und die Hühner sind verzweifelt, weil sie nicht flüchten können.

Aber schafft es der kleine, fast blinde Maulwurf tatsächlich, die Hühner zu retten? Fühlt, riecht und lest selbst, ob es ein Happy End gibt.

Die Entstehungsgeschichte des Buches

Als der Schweizerische Blindenbund auf Roger Rhyner zukam und ihn fragte, ob er nicht daran interessiert wäre, neben der Duftbuchreihe rund um »Geissbock Charly« ein Duft- und Fühlbuch für blinde Kinder zu realisieren, war er von der Idee sofort begeistert. Und der Mann, der bereits den Atlantik in einem kleinen Segelboot überquert, die Sahara in einem Jeep durchquert sowie eine zehntägige Waldexpedition ohne Essen, Schlafsack oder weitere Hilfsmittel hinter sich gebracht hatte, freute sich auf sein nächstes Abenteuer.

Maulwurf MaxUnd nun liegt es vor, das einzigartige Buch, das es blinden Kindern ermöglicht, die Abenteuer von Max taktil mitzuerleben, und sehenden Kindern die Welt der Blinden ein bisschen näherbringt. 

 

Blinde fahren Auto

Blinde fahren Auto - am 3./4. September 2016

Blinde_fahren_Auto

Welche Ängste und Handicaps haben blinde und sehbehinderte Menschen im Strassenverkehr? Was verlangt dies von Fahrlehrern, die Verkehrsteilnehmer ausbilden? Ein einzigartiges Kurswochenende am 3. und 4. September 2016 in Ambri (TI) gab dank intensivem (Selbst-) Erfahrungsaustausch darüber Aufschluss.

Medieneinladung Juli 2016

Blinde und sehbehinderte Menschen erlebten bei Fahrversuchen Geschwindigkeit hautnah oder wurden für Bremswege und die Gefahr des toten Winkels sensibilisiert. Fahrlehrer wiederum hatten die Chance auf einen Perspektivenwechsel in die nicht (gut) sehende Welt. Und Medienschaffende erhielten die Gelegenheit, den einzigartigen Erfahrungsaustausch beider Seiten live am Samstag, 3. September 2016 mitzuerleben und zu dokumentieren.

Möchten Sie mehr zu diesem Event erfahren, geben wir Ihnen gerne unter redaktion@blind.ch Auskunft.

 

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